Digitale Aktionsraumforschung. Neue Methoden zur Analyse von Bewegungsprofilen im städtischen Raum.
De Gruyter Poland
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De Gruyter Poland
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PL
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Warschau
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1869-4179
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EDOC
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Abstract
Der im Beitrag vorgestellte Forschungsansatz soll als Vorschlag für eine Neuauflage der stadtsoziologischen und stadtgeographischen Aktionsraumforschung verstanden werden. Der methodische Ansatz wird dabei anhand einer explorativen Studie mit Koblenzer Studierenden veranschaulicht. Entsprechend dem Mixed-Methods-Ansatz "Explanatory Sequential Design" werden quantitative und qualitative Erhebungs- und Auswertungsverfahren kombiniert. Studentische Bewegungsdaten werden mithilfe einer Smartphone-App erfasst, um studentische Hotspots zu lokalisieren. Diese Daten werden mit Angaben zu den individuellen Lebensstilen der Studenten verknüpft, um dadurch eine Differenzierung der Bewegungsabläufe zu erreichen (Bewegungsmuster). Schließlich werden die erhobenen Daten mit qualitativen Beobachtungen der lokalisierten Hotspots ergänzt, um ein besseres Verständnis für die Gründe der Bewegungsmuster zu entwickeln. Ohne Anspruch auf Repräsentativität zu erheben, zeigen die Ergebnisse, dass sich die Bewegungsprofile bzw. die identifizierten Lokalitäten entlang der lebensstilspezifischen Differenzierungskriterien beschreiben lassen. Werden die jeweiligen Orte mittels qualitativer Beobachtungen näher betrachtet, dann lassen sich Anzeichen einer engen Passung von theoretisch implizierten Annahmen zu den Lebensführungstypen und den Raumbezügen einerseits und den aufgesuchten Lokalitäten andererseits feststellen.
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Raumforschung und Raumordnung = Spatial research and planning
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Nr. 3
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S. 241-255