Landschaftsverständnisse in der Landschaftsplanung. Eine semantische Analyse der Verwendung des Wortes "Landschaft" in kommunalen Landschaftsplänen.

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: 4-Zs 237
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IfL: I 378 - 2010,4 / I 378 - 2010,4 (2.Ex.)

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Abstract

Sinnzuschreibungen zu "Landschaft" und Vorstellungen darüber, was "Landschaft" ausmacht, stellen in der Landschaftsplanung - als einer Planung, die Einfluss auf die Landschaftsentwicklung nimmt bzw. nehmen will - eine Basis für die Formulierung von Zielen und Maßnahmen zu verschiedenen Naturgütern (biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Landschaftsbild etc.) dar. Bislang liegen allerdings keine umfassenden Erkenntnisse darüber vor, welche impliziten und expliziten Vorstellungen von Landschaft den entsprechenden Planungsentscheidungen zu Grunde liegen. Daher wird der Frage nachgegangen, welche Landschaftsverständnisse, das heißt Bewertungen und Vorstellungen über die Nutzung und Gestaltung der Landschaft, in kommunalen Landschaftsplänen vermittelt werden. Damit soll ein Beitrag zur Dekonstruktion der landschaftsplanerischen Konstruktion von "Landschaft" geleistet werden. Es wurden kommunale Landschaftspläne untersucht, die nach einer geschichteten Zufallsstichprobe aus unterschiedlichen Raumstrukturtypen und Bundesländern Deutschlands ausgewählt wurden. Ihre Entstehungszeit erstreckt sich auf die Jahre 1993 bis 2010. Die semantische Analyse des Wortes "Landschaft" erlaubt Aussagen darüber, welche Vorstellungen über die "ideale Gestalt" von Landschaft in der Landschaftsplanung dominieren. Dieses Bild entspricht einem engen Landschaftsverständnis, das heißt, es werden traditionell-bäuerlich geprägte Räume mit dem Wort Landschaft gefasst. Das ermittelte Landschaftsverständnis ist eher konservierender Natur. Aktuelle Landschaftsentwicklungen und die daraus resultierenden Landschaften werden selten in einem positiven Sinne thematisiert.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 2

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S. 133-145

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