Energienutzung im Offshore-Bereich.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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DE

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885

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Abstract

Die Ozeane der Welt stellen ein enormes Energiepotenzial dar. Die technischen Potenziale betragen ein Vielfaches des Weltenergieverbrauchs. Die energetische Nutzung des Windes, der Wellen und der Gezeiten hat bereits begonnen. Eine Reihe von Demonstrations- und Pilotvorhaben wurden realisiert. Andere Verfahren, die die Stromerzeugung aus den Gradienten der Wassertemperatur oder der Salzkonzentration ermöglichen, befinden sich in der Erprobung oder Entwicklung. In der deutschen AWZ steht vor allem die Offshore-Windenergienutzung im Vordergrund. Im Rahmen der Selbstverpflichtung des Kyotoprotokolls zur Reduktion klimaschädlicher Gase plant die Bundesergierung, den Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln. Das Konzept beinhaltet den Ausbau von 3.000 MW in Offshore-Windkraftanlagen. Bis 2030 soll der Strom aus Windkraftanlagen 20 bis 25 % des deutschen Strombedarfs decken. Drei Viertel der Erzeugung soll im Offshore-Bereich erfolgen. Andere Technologien wie die Nutzung von Wellenenergie oder küstennahen Meeresströmungen stehen demgegenüber noch am Anfang, Die Ergebnisse der Pilotprojekte der letzten Jahre lassen aber eine schnelle Kommerzialisierung erwarten. Ein Marktanreiz wird in Deutschland durch die Aufnahme dieser Energieformen in die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geschaffen. Es sieht dass Strom aus Wasserkraft einschließlich der Wellen-, Gezeiten- Salzgradienten- und Strömungsenergie vorrangig an die Netze anzuschließen und mit festgelegten Beträgen zu vergüten ist. difu

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Nr. 7/8

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S. 465-474

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