Der Potsdamer Platz in Berlin. Das "Herzstück" der Metropole und das Unbehagen in der Geschichte.
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Datum
2000
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: 2001/230-4
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
Autor:innen
Zusammenfassung
Zwei Leitfragen stehen im Vordergrund der Arbeit: 1. Welche Akteure trieben die Mythologisierung des Berliner Potsdamer Platzes voran? Was waren ihre Interessen, ihre Mittel, ihre Ziele? Zur Beantwortung dieser Fragen wird der Potsdamer Platz im Schnittfeld zweier Theorien dargestellt: Zum einen wird der stadtsoziologische Ansatz herangezogen, um den Wandel kommunaler Politikformen vor dem Hintergrund globalen Strukturwandels zu untersuchen. Und zum anderen wird die stadtsoziologische Sichtweise verknüpft mit den Ergebnissen der ersten Untersuchungen über die schnellen Veränderungen des Potsdamer Platzes und seine stadtgeschichtliche Rolle in Konsumlandschaften. In der Arbeit wird die These vertreten, dass Geschichte im Rahmen ihrer Indienstnahme für die unternehmerische Stadtpolitik zum Mythos wird. Untersucht werden die Entstehung, die Entwicklung und die Bedeutungsveränderungen innerhalb dieses Mythos Potsdamer Platz. Die dargelegte Diskussion um die Planung und tatsächliche Realisierung des Potsdamer Platzes bietet nicht nur empirisches Anschauungsmaterial, sondern zudem eine Überprüfung der in Kapitel 2 dargelegten Theorien. Der Streit um den Potsdamer Platz wird in Kapitel 3 in zwei Phasen unterteilt: Auf den Konflikt zwischen Politikern, Investoren und Stadtöffentlichkeit über die Richtlinien der Neubebauung des Platzes folgt eine Phase der Konsensbildung und der Zusammenarbeit von Senat und Unternehmen bis zur Eröffnung des ersten Stadtviertels, der 'Daimler City'. sg/difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
131 S.