Herrschaft durch Verwaltung. Die Rheinlandreformen in Hessen-Darmstadt unter Napoleon, 1803-1815.
Franz Steiner
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Franz Steiner
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 92/2974
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DI
S
S
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Abstract
Die kurze Phase der napoleonischen Herrschaft in Europa hat zu tiefgreifenden Veränderungen in allen deutschen Staaten geführt, die dem Bündnis mit Frankreich beigetreten waren. Durch eine präzedenzlose Konzentration politischer Macht in ihren Händen konnte die Staatsbürokratie fast ungehindert eine Regierungs- und Verwaltungstätigkeit entfalten, die sich sehr schnell und direkt in strukturverändernden Gesetzen niederschlug. Die Untersuchung dieser politischen und rechtlichen "Reformen von oben" in Hessen-Darmstadt von 1803 bis 1815 ist in folgende thematische Schwerpunkte aufgegliedert: 1. die Entmachtung der alten gesellschaftlichen Elite; 2. die Reform der staatlichen Institutionen und die Durchsetzung des Systems der Verwaltungsherrschaft; 3. die Reform des Städte- und Gemeindewesens; 4. die Reform der Finanzverwaltung und des Steuersystems; 5. die Rolle des Staates bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes am Anfang der Industrialisierung und 6. die Auswirkungen der Rheinbundreformen auf die gesellschaftliche Struktur des Großherzogtums. lil/difu
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XI, 302 S.
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Frankfurter historische Abhandlungen; 33