Das hessische Dorferneuerungsprogramm im Spannungsfeld von administrativer Wirklichkeit und dörflichem Lebensraum.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/1394-4
BBR: C 26 229
IfL: Z 125 - 22

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DI

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Abstract

Die Dorferneuerung gilt als ein wichtiges Planungsinstrument für den ländlichen Raum und beinhaltet die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des "Sozialraumes" Dorf sowie die Tatsache, daß es eine Wechselwirkung zwischen Aktivitäten in einem Lebensraum und seiner Ausgestaltung gibt. Ziel ist, die Wahrnehmung der Dorfbewohner der Dorferneuerung der administrativen Sichtweise gegenüberzustellen, um über die Erschließung der jeweiligen Handlungsrationalität der am Dorferneuerungsprozeß beteiligten Akteure jene Konflikte und Problempotentiale aufzudecken, die sich aus möglichen Dissonanzen ergeben. Dabei wird von der Vorstellung ausgegangen, daß es in der räumlichen Planung im allgemeinen und der Dorferneuerung im besonderen u.a. darum gehen muß, den tatsächlichen Bedürfnissen der Beplanten wieder mehr Geltung zu verschaffen. Es werden Interviews mit Vertretern des Hessischen Ministeriums für Landentwicklung, Wohnen, Landwirtschaft u.a. und mit Bewohnern dreier verschiedener Dörfer im Landkreis Marburg-Biedenkopf (Amöneburg-Beltershausen, Ebsdorfergrund-Roßdorf, Ebsdorfergrund-Heskem) durchgeführt. sg/difu

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152 S.

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Materialien; 22