Ökonomische Effekte von Großschutzgebieten. Untersuchung der Bedeutung von Großschutzgebieten für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

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DE

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Bonn

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ZLB: 4-2005/2949

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In Deutschland werden Großschutzgebiete erst in jüngerer Zeit in touristische Entwicklungsplanung eingeschlossen. Dem Spannungsfeld Naturschutz und Tourismus sowie insbesondere der damit verbundenen Möglichkeit, positive regionalwirtschaftliche Effekte zu erzielen, widmet sich die Untersuchung. Arten- oder Biotopschutz spezifische Vorbehalte können nur selten und meist in örtlich eng begrenzten Fällen ein Grund für eine zurückhaltende Vermarktung sein. Solche lassen sich meist durch entsprechende Besucherlenkungsmaßnahmen, die den Anliegen aller Raumfunktionen und der sie vertretenden Interessensgruppen gerecht werden, ausräumen. Oft stehen einer touristischen Nutzung einerseits die fehlende Akzeptanz des Schutzgebiets durch die Anrainer, andererseits die mangelnde Zusammenarbeit der Organisationen des Tourismusmanagements und der mit der Verwaltung des Großschutzgebiets betreuten Stellen entgegen. Für die Berechnung der regionalwirtschaftlichen Effekte sind vor allem zwei Informationen entscheidend: wie viele Besucher hat das Großschutzgebiet pro Jahr und wie viel geben die Gäste im Rahmen ihres Aufenthaltes aus? Daten wurden aus einer stichprobenbasierten Zählung und face-t-face-Interviews erzielt. Die in den drei Großschutzgebieten (Naturpark Altmühltals, Hoher Fläming und Müritz-Nationalpark) analysierten Ergebnisse machen deutlich, dass Großschutzgebiete beachtliche Beiträge für die regionale Wirtschaft liefern können. sg/difu

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110 S.

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BfN-Skripten; 135