Der Leipziger Augustusplatz. Betrachtung eines innerstädtischen Platzes im Kontext des "gelebten" Raumes.

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Hamburg

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ZLB: 4-2010/1304

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Abstract

Der erst im 19. Jh. entstandene Platz war einer der schönsten und größten Plätze Deutschlands und hatte eine weitreichende Ausstrahlung und Bedeutung für die Stadt Leipzig und deren Bewohner. Der Platz hat sein Antlitz seit seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stark verändert. Unter Aufopferung historischer Bausubstanz wurde der Platz zum Vorzeigeobjekt der DDR-Ideologie und -architektur umgestaltet. Damit einher ging auch ein Wandel der Lebensqualität und der Bedeutung des Platzes. Nach dem Ende der DDR wurde versucht, in einem vorsichtigen Umgestaltungsprozess den Platz wieder seiner ursprünglichen Bestimmung eines innerstädtischen Freiraumes mit bestimmten Aufenthaltsqualitäten und Nutzungsanreizen zurückzuführen und damit der Stadt Leipzig ein Stück Identität zurückzugeben. Die Studie betrachtet nicht nur die physisch-materiellen Gegebenheiten, sondern auch die dahinter liegenden unsichtbaren Strukturen, den Charakter des Platzes und seine Atmosphäre. Neben einer umfassenden allgemeinen Typisierung von Plätzen erfolgt ein Abriss der Geschichte des Augustusplatzes.

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111 S.

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