Teilhabe zu ermöglichen bedeutet Mobilität zu ermöglichen.

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Bonn

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ZLB: 4-2010/1677

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Abstract

Ein Mangel an Mobilität kann durch raumstrukturelle oder sozioökonomische Faktoren gegeben sein. Speziell in peripheren, ländlichen oder auch suburbanen Räumen hätte eine Steigerung der Verkehrskosten negative volkswirtschaftliche und soziale Auswirkungen. Denn durch steigende Ölpreise ist eine erhebliche Erhöhung der Kosten für die motorisierte Fortbewegung zu erwarten. Deshalb muss es im Interesse einer sozial gerechten Politik sein, Mobilität für alle Bevölkerungsschichten bezahlbar zu halten. Zur Sicherung der Teilhabechancen in der Gesellschaft durch Mobilität stehen der Politik zwei Handlungsstrategien zur Verfügung. Die erste Option ist die Subventionierung der Mobilität. Sie hat einen kurzfristigen spürbaren Effekt für die betroffenen Haushalte aber ändert nichts am Mobilitätsverhalten und bedeutet eine dauerhafte Subventionierung seitens der Politik. Die Alternative ist eine integrierten Siedlungs- und Verkehrsentwicklung. Sie ist wegen ihrer längerfristigen Wirkungszeiträume und indirekten Wirkungszusammenhänge im Hinblick auf politische Umsetzbarkeit weniger populär aber schafft zukunftsfähige Strukturen, die den veränderten Bedingungen Rechnung tragen.

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44 S.

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WISO Diskurs. Expertisen und Dokumentationen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik
Arbeitskreis Innovative Verkehrspolitik