Die Legende vom anonymen Bauen oder die Folgen einer unzureichenden Theorie für die städtebauliche Praxis im ländlichen Raum.
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SEBI: 81/472
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Im Rahmen einer historischen Skizze der Siedlungsforschung nördlich der Alpen wird die Legende von der anonymen Herstellung von Möbeln, Geräten und Einzelgebäuden entgegengetreten. Hinter dem herausgestellten Eigentümer bzw. Auftraggeber oder Werkstattkollektiv findet sich eine personale Verantwortung etwa beim Dorf- oder Reutemeister der mittelalterlichen Siedlungsgründungen, dem Handwerksmeister beim Bau von Bauern- oder Bürgerhäusern, oder den Kistler- oder Schreinermeistern von Bauernmöbeln in Franken und Altbayern. Da die handwerkliche Mindestqualität durch fachkundige Meister gesichert war, konnte bewußte Organisation betrieben werden, sowohl bei der Siedlungsentwicklung als auch im Rahmen der Zünfte beim Handwerk. lt/difu
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Bauwesen, Ländlicher Raum, Anonymität, Volkskunst, Siedlungsgeschichte, Handwerksgeschichte
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In: Conrads, Ulrich u. a.: Zwischen Transformation und Tradition.Städtebau in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts.Hrsg.: TU München, Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung., München: (1979), S. 93-97, Lit.
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Bauwesen, Ländlicher Raum, Anonymität, Volkskunst, Siedlungsgeschichte, Handwerksgeschichte