Grenzerfahrungen.

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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187730-6

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ZLB: Kws 155 ZB 6802:2021,2

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Abstract

Die COVID-19-Pandemie führte europaweit zu vorher kaum denkbaren Einschränkungen. In einigen Gebieten brachte die plötzliche und unkoordinierte Schließung der meisten innereuropäischen Grenzen erhebliche Behinderungen mit sich und veränderte den Alltag in Grenzregionen drastisch. Ob mit striktem Lockdown oder einfacher Kontaktsperre: Auch die bisher kaum wahrgenommenen inneren Grenzen – wie Landes- oder sogar Kreisgrenzen – haben sich zu einem Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie entwickelt. Während die Grenzregionen als Überwachungs- und Schutzräume also eine neue Bedeutung bekommen haben, rücken sie gleichzeitig als Verflechtungs- und Lebensräume ins Bewusstsein. Themen wie grenzüberschreitende Governance, rechtliche Harmonisierung oder Raumbeobachtung, mit denen die Grenzregionen sich schon länger beschäftigen, bekommen im Kontext der Pandemie eine besondere Relevanz. Das Heft analysiert die Rolle und Bedeutung von Grenzen – nicht nur in Zeiten von Corona – aus räumlicher, sozialer, wirtschaftlicher und epidemiologischer Perspektive. In einer Zeit, in der der Wunsch nach offenen Grenzen das gegenseitige Vertrauen zwischen den Ländern herausfordert, erklären Akteure der Grenzregionen, wie sie auf die Krise reagiert haben. Sie beleuchten Initiativen und Projekte, die zur Überwindung administrativer und rechtlicher Barriere beitragen, auch über die COVID-19-Krise hinaus.

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Informationen zur Raumentwicklung : IzR; 2021,2