Nichtseßhaftigkeit. Eine Gesamtdarstellung des Problems der Nichtseßhaften in der modernen Gesellschaft nach Erscheinungsformen, statistischer Struktur und Ursachen.
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1970
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SEBI: 71/487
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Zusammenfassung
Die Dissertation ist der Versuch einer Bestandaufnahme und Verarbeitung der bisher erschienenen Literatur und des statistischen Einzelmaterials. Nichtseßhaftigkeit, definiert durch das Fehlen örtlicher Bindungen sowie einer gesicherten und geordneten Existenzgrundlage, ist psychologisch eine passive Form der Reaktion auf mißlungene Anpassung an die Umweltbedingungen und in ihrem Auftreten abhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft. Der heterogenen Phänomenologie entsprechen heterogene Ursachenkomplexe. Das Problem ist eine Kernfrage der Kriminologie und Kriminalpolitik, weniger wegen der - qeringen - kriminellen Gefährlichkeit als vielmehr aufgrund der zu hohen Rückfallquote. Für viele stellt die Nichtseßhaftigkeit eine individuelle Alternative zur Berufskriminalität dar. Eine Wiedereingliederung kann nicht durch strafrechtliche, sondern nur durch soziale Maßnahmen erreicht werden.
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Köln, Dt.Gemeindeverlag (1970) 196 S., Tab.; Lit.(soz.Diss.; Kiel o.J.)