Sterben im Krankenhaus. Determinanten der Hospitalisierung und Institutionalisierung in Alteneinrichtungen. Ein Beitrag zur Soziologie und Anthropologie des Wohnens im Alter.

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Berlin

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ZLB: 98/1727

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KO

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Abstract

Die Studie nimmt das Thema des Krankenhauses als Ort des Sterbens älterer und alter Menschen zum Ausgangspunkt. Als Determinanten werden Krankenhaus- und Pflegeheimeinweisung als Patienten- und Versorgungspfade diskutiert. Diese Betrachtung hebt kritisch defizitäre Arrangements im medizinischpflegerisch-sozialen Versorgungssystem hervor. Um Fehlplazierungen, Drehtür-Effekte und andere Fehlallokationen zu verstehen, stellt die Analyse die netzwerkorientierten, also haushaltsübergreifenden Wohn- und Lebensformen der Generationen als Determinanten selbständiger häuslicher Lebensführung heraus. Die Bedeutung der öffentlich sicherzustellenden sozialen Infrastruktur - soziale Dienste bzw. Formen des Service-Wohnens - in Koproduktion mit familialen Ressourcen bzw. sozialen Netzwerken wird betont. Die Plazierung älterer und alter Menschen in Krankenhäusern und Heimen - auch als Orte des Sterbens - wird somit aus den Lebenslagen der betroffenen Menschen heraus verständlich gemacht. Die Studie ist eine sozialpolitikwissenschaftliche und sozialgerontologische Analyse, die Zusammenhänge mit anthropologischen, sozialökonomischen, soziologischen und psychologischen Perspektiven aufzeigt. difu

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183 S.

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Diskussionspapiere aus dem DZA; 10