Handel(n) und Wandel(n). Urbane Informalität, städtische Repräsentation und migrantische Existenzsicherung in Berlin am Beispiel des mobilen Straßenhandel.
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DE
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Berlin
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Ausgangspunkt des Forschungsprojektes ist der mobile Straßenhandel in Berlin. Der Souvenirverkäufer türkischer Herkunft am Checkpoint Charlie, die pakistanischen Schmuckverkäufer am Alexanderplatz und andere MikrounternehmerInnen verkaufen Schmuck, Snacks, Zeitungen und andere Waren. Solche alltäglichen Stadtszenen stellen glokalisierte Begegnungs- und Verdichtungsräume dar und machen die Globalisierung westlicher Metropolen augenfällig und verweisen auf das problematische Verhältnis zwischen urbaner Raumnutzung, Arbeit, Migration, Informalisierung und Prekarität. Der Arbeit liegt die Annahme zugrunde, dass im Kontext der Neoliberalisierung des Städtischen nicht nur politökonomische, sondern auch migrationspolitische Prozesse die städtische Raumproduktion strukturieren. Der mobile Straßenhandel bietet für die Untersuchung dieses Zusammenhangs zentrale Aspekte: sowohl der Standort dieser städtischen Ökonomie im öffentlichen Raum verbunden mit Fragen der städtischen Repräsentation, die Positionalität der migrantischen StraßenhändlerInnen als auch das Verständnis dieser ökonomische Praxis als "informelle" Ökonomie. Entlang dieser Aspekte wird dieses Verhältnis anhand der Regulierung und Praxis von Straßenhandel mittels ethnographischer Interviews, Dokumentenanalyse und ExpertInneninterviews untersucht. Für die theoretische Einordnung und Analyse sind feministische, rassismuskritische, post- und dekoloniale Ansätze herangezogen worden.
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X, 297 S.