Entwicklungslinien der Border Studies und Zugänge zu Geographien der Grenzen.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 150/63

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Abstract

Die Border Studies haben seit den 1990er Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen, der die Beschäftigung mit Grenz(ziehung)en als unhinterfragte Gegebenheiten relativiert hat. Die Neuorientierung stützt sich auf konstruktivistische Zugänge und fragt nach den Prozessen der Einsetzung, Relativierung, Verschiebung oder Überwindung von Grenzen. Diesem Verständnis von Grenzen als politische, soziale, kulturelle, mentale Produktionen folgt dieser Sammelband und diskutiert den Zusammenhang von Räumen, Ordnungen und Verflechtungen. Die Herausgeber*innen führen in diesem Beitrag grundlegend in das Themenfeld ein und geben einen Überblick über die Beiträge des Bandes. Die Autor*innen aus den Raum-, Sozial- und Kulturwissenschaften wählen unterschiedliche Zugänge zu Grenzen und analysieren ihre (Re-)Produktionsprozesse als 'Geographien der Grenzen'. Dabei rücken sie auch andere als nationalstaatliche Grenzen in den Blick, wie zum Beispiel stadtlandhybride Differenzierungen. So wird in diesem Band aus verschiedenen theoretischen und thematischen Blickwinkeln der Frage nachgegangen, wie und welche 'Geographien der Grenzen' sich im Zusammenspiel von unterschiedlichen Destabilisierungen und (Re-)Stabilisierungen von Grenzen (re)konstruieren lassen.

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3-22

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Räume – Grenzen – Hybriditäten