Kommunales Krisenmanagement. Eine Fallstudie zur Finanzkrise der Stadt Weimar.

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Berlin

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ZLB: 96/3246-4

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"Weimar ist eine besondere Stadt: die Stadt von Goethe und Schiller, von Bauhaus und Klassik, Kulturstadt Europas 1999. Weimar ist aber auch eine ganz 'normale' Mittelstadt, in der sich die Menschen zurechtfinden müssen mit dem bundesrepublikanischen Alltag, der seit Jahren herrscht, aber immer wieder neu ist und Neues hervorbringt" (S. 4). Gegenstand der Arbeit ist die Finanzkrise der Stadt Weimar(1993/94). Es wird davon ausgegangen, daß die Krise von Weimar nur zum Teil auf die allgemeine wirtschaftliche Situation zurückzuführen ist. In der Arbeit werden in Form einer Fallstudie die ebenenspezifischen Entscheidungsabläufe und institutionellen Defizite des Weimarer Stadtrates und der entscheidungsrelevanten Behörden näher betrachtet. "Die Situation in Weimar ist, aufgrund der dort ansässigen Kultureinrichtungen von überregionaler und nationaler Bedeutung und dem besonderen, aus der Geschichte der Stadt erwachsenen Symbolcharakter, nicht ohne weiteres übertragbar auf andere Kommunen in den neuen Ländern. Insofern bestehen Grenzen in der Generalisierbarkeit dieser Fallstudie" (S. 5). Vor dem Hintergrund von Transformation und Demokratisierung in den neuen Ländern werden die Ursachen der Finanzkrise ermittelt. Für das Krisenmanagement wird auf die neuen kommunalpolitischen Mehrheitsverhältnisse und auf den "Externen Controller" (der den Staatskommissar ersetzt) hingewiesen. sg/difu

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101 S.

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