Die preußisch klare Dreiteilung. Die Bedeutung der Funktionalreform in Nordrhein-Westfalen für die Flexibilität der Verwaltungsorganisation.

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SEBI: Zs 150-20

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Abstract

In Nordrhein-Westfalen wurde die Funktionalreform zu Anfang des Jahres 1981 abgeschlossen. Nachdem bereits aus Wissenschaft und Praxis mehrere Beurteilungen vorliegen, versucht auch dieser Aufsatz, ein Resümee zu ziehen. Die Ergebnisse dieser Analyse sind: Die Funktionalreform in Nordrhein-Westfalen bezieht sich (bisher) nur auf den kreisangehörigen Raum; sie bewirkt keine Dezentralisation, sondern eine Festschreibung der Verwaltungsorganisation; sie bedeutet keinen Kompotenzgewinn, sondern eine Aufgabenbelastung für die dezentralen Ebenen. Die Hauptthese lautet, daß die Funktionalreform die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Verwaltungshandelns erschwert. Neben ihren Auswirkungen auf die Verwaltungsorganisation hat die Funktionalreform jedoch auch noch Folgen für die Bürger - und zwar positive: Durch eine Ergänzung der Gemeindeordnung und durch Rechtsverordnungen zum Sozialrecht wird ein verbesserter Informations- und Beratungsservice der Gemeinden gegenüber den Bürgern garantiert bzw. ermöglicht. difu

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Funktionalreform, Verwaltungszuständigkeit, Bürgernähe, Dezentralisation, Verwaltungsorganisation

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Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart 20(1981), Bd. 2, S. 259-274

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Funktionalreform, Verwaltungszuständigkeit, Bürgernähe, Dezentralisation, Verwaltungsorganisation

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