Gemeinwohl. Konsequenzen für die Planung?

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 108/321

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Abstract

In Zeiten rasanten Wandels und komplexer Zusammenhänge wird der Ruf nach der Gemeinwohl-Verpflichtung laut. Dabei hat der Begriff in vielen Disziplinen Konjunktur. Stadt- und Raumplaner streben bei ihrer Arbeit idealerweise den nachhaltigen Ausgleich unterschiedlicher Raumansprüche an und damit das Wohl der Allgemeinheit. Das Grundgesetz schützt das Eigentum, verweist aber ebenfalls auf die damit einhergehende Verantwortungspflicht. Ob es um Daseinsvorsorge und zukunftsfähige Mobilität, um bezahlbares Wohnen und sozialen Ausgleich oder um wirtschaftlichen Strukturwandel, nachhaltige Freiraumentwicklung oder gesellschaftliche Teilhabe geht: Die Gemeinwohlorientierung ist in der Planung zu einer Richtschnur geworden und Bestandteil vieler raumbezogener Förderinstrumente und Modellprojekte. Doch was heißt eigentlich Gemeinwohl und wessen Wohl ist gemeint? Planer und Ökonomen, Juristen und Ethiker, Sozialwissenschaftler und Geographen beleuchten in dem Heft mit ihren jeweils unterschiedlichen Fachperspektiven planungsrelevante Themen unter dem Stichwort "Gemeinwohl". Neben wissenschaftlich-theoretischen Abhandlungen, u.a. zu Bodenrecht und Grundsteuerreform zeigen konkrete Beispiele aus der Praxis, wie Kooperationen für soziale Mehrwerte entstehen und freiwilliges Engagement vor Ort angestoßen und verstetigt werden kann.

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101 S.

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Informationen zur Raumentwicklung : IzR; 2018,5