Stadt entwickeln mit Methoden der Guerilla? Von der Wirkung des Irregulären.
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Berlin
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DI
EDOC
EDOC
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Abstract
Seit einiger Zeit begegnet einem das Wort Guerilla in überraschenden Zusammenhängen. Es wird genutzt, um eigene Ideen und Vorstellungen attraktiv "zu labeln". Neben seinen militärischen Urspüngen besitzt das Wort eine ideologisch und mythologische Aufladung. Eine Guerilla ist demnach grundsätzlich ein Kampf für eine schwächere, alternative Idee oder für eine Befreiung von bestehenden Strukturen und Vorstellungen. Zu konfliktreichen Prozessen der Stadtentwicklung, passt der Begriff erstaunlich gut. Neben aktivistischen Bürgerinitiativen und Eigenschaften von kulturellen Interventionen im Stadtraum, kann man auch den "Kampf" von Zwischennutzungen um ihre Verstetigung mit dem taktischen Vorgehen und den strategischen Zielen einer Guerilla vergleichen. Werden die ursprünglich militanten Methoden aus dem militärischen Kontext gezogen, lässt sich die charakteristische Irregularität einer Guerilla beim Kommunikations- und Kooperationsvermögen der zeitgenössischen Guerilleros erkennen. Die irreguläre Kommunikation soll neben Aufmerksamkeitsgewinn auch Rezipienten in ihrer Wahrnehmung stören und sie so zur Reflexion und letztendlich zur Unterstützung bringen. Viele alternative Ideen galten anfangs als Spinnerei und sind heute beispielsweise in der Stadtplanung gängige Praxis.
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124 S.
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ISR-Graue Reihe; 38