Effizienzmessung von Nationalparks. Ein praktischer Modellentwurf auf empirischer Basis mittels Data Envelopment Analysis des Nationalparks Bayerischer Wald im Zeitraum 1996-2015.

Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0931-0983

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ZLB: Kws 250,8 ZA 3482
TIB: ZB 3717

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Abstract

Nationalparks sind wichtige Elemente der Umwelt- und Naturschutzpolitik und besitzen eine hohe Symbolkraft. Europäischen Regelungen folgend, findet die nationale Umsetzung in ihrer feingliedrigsten Form in der "Produktionsfunktion" des Nationalpark-Managements ihren Ausdruck. Dieser Organisationsprozess benötigt Ressourcen, welche (größtenteils öffentlich) bereitgestellt werden und durch Input-Output-Relationen beschrieben werden können. Hierbei stellt sich also, im Unterschied zur (Einzel-)Entscheidung der Errichtung eines Nationalparks, eine (kontinuierliche) Effizienzfrage. Diese Evaluierung gestaltet sich schwierig und kann durch folgende zentrale Quantifizierungsfrage operationalisierbar gemacht werden: Wie lässt sich die (individuelle) Effizienz von (deutschen) Nationalparks messen? Ausgehend von dieser Fragestellung führen die Autoren in die Methodik der Data Envelopment Analysis (DEA) ein und entwickeln ein Modellkonzept zur Erstanwendung für deutsche Nationalparks. Dies soll zu einer erhöhten Transparenz führen und kann Entscheidungsfindungsprozesse unterstützen, stellt zugleich aber auch Anforderungen an Daten- und Berichtsstrukturen. Da sich einem Vergleich der Nationalparke noch viele Hindernisse entgegenstellen, soll das Konzept vorläufig mit Hilfe eines Zeitvergleichs für den Nationalpark Bayerischer Wald im Zeitraum 1996 bis 2015 zeigen, wie ein evidenzbasierter Ansatz der Effizienzmessung von Nationalparks aussehen kann, welcher parkübergreifend erweiterbar ist. Im Ergebnis werden fünf Modellvarianten erarbeitet, welche unterschiedliche Perspektiven verbinden. Die spezifischen Ergebnisse werden diskutiert und anhand von zwei modellübergreifenden "Effizienztrends" beschrieben. Die Herleitung der Variablen soll dabei Möglichkeiten für die zukünftige Verfeinerung des Ansatzes bieten, welcher umweltökonomische und umweltpolitische Entscheidungsprozesse unterstützen kann.

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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht

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Nr. 2

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S. 220-254

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