Subterrestrische Raumplanung? Möglichkeiten der Raumplanung zur Steuerung von Brückentechnologien unter Tage.

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Augsburg

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DI
EDOC

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Abstract

Die Raumordnung in Deutschland ist seit ihren Anfängen und bis in die Gegenwart eine ausschließlich flächenorientierte Raumordnung. Die Autorin zeigt auf - ausgehend von den absehbaren Notwendigkeiten einer erfolgreichen "Energiewende" -, dass diese traditionelle Ausrichtung und ihr bis heute vorhandenes Instrumentarium der Raumordnung nicht genügen werden, die auf sie zukommenden Anforderungen im Sinne des gesetzlichen Auftrags zu bewältigen. Am Beispiel neuer und überwiegend unterirdischer Technologien legt die Arbeit die Notwendigkeit und Dringlichkeit dar, die bislang ausschließlich auf die Erdoberfläche (Terrestrische Raumordnung) und Seeoberfläche (Maritime Raumordnung) bezogene Raumordnung in eine dezidiert dreidimensionale Raumordnung überzuleiten, die dann auch den subterrestrischen Raum in ihre Ordnungsaufgaben einbezieht. Sie analysiert sowohl die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen als auch die sich daraus ergebenden Hemmnisse für eine subterrestrische Raumordnung. Sie zeigt deren Regelungsgegenstand auf und untersucht und diskutiert die Organisationsstruktur und die erforderlichen Instrumente einer dreidimensionalen Raumordnung.

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147, XLI S.

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Schriften zur Raumordnung und Landesplanung; 47