Neue Wiener Dichte. Städtebau im Zeitalter der Stadt.

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Wien

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ZLB: Kws 104/213

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Abstract

Die Verstädterung der Welt gilt als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Seit 2008 lebt die Hälfte der Weltbevölkerung im urbanen Umfeld, bis 2030 werden es etwa 60 Prozent sein. Einerseits führt das Wachstum der Metropolregionen mit entsprechender Zentripetalkraft zu Fragen der (Nach-) Verdichtung und der Dichte an sich, andererseits muss auch die Schrumpfung und "Entdichtung" infrastrukturell schwächerer oder nicht gut vernetzter Regionen in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt werden. Am Beispiel Wiens soll das Nachverdichtungspotential der europäischen Stadt als spezifische Typologie einer sozial-räumliche Konfiguration analysiert und ausgelotet werden. Es gilt dabei, das urbane Potential der öffentlichen (Zwischen-) Räume freizulegen und mögliche urbane Eingriffe im städtischen Gefüge zu erforschen. Wird die Gesellschaft als Katalysator städtebaulicher Herausforderungen verstanden, dann wird Städtebau zur sozialen Praxis. Die daraus resultierenden Aufgaben der Zukunft ergeben sich aus den Anforderungen an das alltägliche Zusammenleben einer sich permanent beschleunigenden Gesellschaft. Dabei lautet die wesentliche Frage: Wie kann ein Maximum an Lebensqualität für Wien sichergestellt werden?

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163 S.

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