Selbsthilfe als ordnungspolitische Aufgabe.
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SEBI: 85/105
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Zusammenfassung
Der Wohlfahrtsstaat belastet die Bürger nicht nur mit Abgaben, sondern unterwirft sie seiner oligarchisch-technokratischen Bevormundung und Entfremdung. Die aus der Verdrossenheit darüber entstandene Selbsthilfebewegung hat nun Anlaß zu Spekulationen gegeben, die auf eine Vereinnahmung dieser Bewegung abzielen. Demgegenüber ist Ziel sozialer Ordnungspolitik, ein System von "gestaffelten Netzen" zu schaffen, indem jede Ebene Funktionen nach ihren spezifischen Leistungsvorteilen übernimmt. Dabei ist Selbsthilfe nicht nur eine Aufgabe an den Einzelnen, sondern auch an die Gesellschaft, die für sie den geeigneten Rahmen bereitstellen muß. Bei bloßer Zurücknahme großorganisatorisch-professioneller Sicherungen würde Selbsthilfe schnell auf Leistungsgrenzen stoßen. Ziel Sozialer Ordnungspolitik ist daher, die Kombination dieser Hilfspotentiale mit Familie, Nachbarschaft, Selbsthilfegruppe und ehrenamtlichem Engagement. difu
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Schlagwörter
Ordnungspolitik, Sozialpolitik, Selbsthilfe, Sozialarbeit, Politik, Gesellschaft
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Baden-Baden: Nomos (1984), 218 S., Lit.
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Ordnungspolitik, Sozialpolitik, Selbsthilfe, Sozialarbeit, Politik, Gesellschaft
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Soziale Ordnungspolitik