Wasserversorgung von Ballungsräumen.

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Baden-Baden

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ZLB: 2004/2932

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DI

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Abstract

Deutschland ist ein wasserreiches Land. Regionale Wassermengenengpässe - vor allem in städtischen Ballungsräumen - sind nicht auf Wassermangel, sondern auf einen Mangel an Wasser in angemessener Qualität zurückzuführen. Bisherige umweltpolitische Lösungen für die Versorgungsengpässe, Aufbau von Fernwasserversorgungen, Förderung von Tiefengrundwasser und technischer Aufbereitung von Wasser sind bloße Ausweichstrategien, die mittel- und langfristig an zeitliche, technische, ökologische, ökonomische und soziale Grenzen stoßen. Die Arbeit analysiert Alternativstrategien für eine nachhaltigere Wasserversorgung und entwirft ein Maßnahmenkonzept. Ausgangspunkt ist die Eigenschaft des Wassers als regionale Kreislaufressource. Ein Rahmen für die rechtliche Umsetzbarkeit des vorgeschlagenen Konzepts ist mit der 7. WHG-Novelle zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geschaffen; konkret hängt der Erfolg aber von der landeswassergesetzlichen und umweltpolitischen Umsetzung dieser Vorschriften ab. Offen bleibt die Forderung nach einer stärkeren Akzentuierung der Bewirtschaftung von Wasser als Ressource im Gegensatz zur sektoralen Bewirtschaftung der Gewässer. difu

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461 S.

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Forum Umweltrecht; 48