Weiterentwicklung der baden-württembergischen Klimadoppelstrategie: Neue Konzepte für einen Global wirksamen Klimaschutz.

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DE

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Stuttgart

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ZLB: Kws 262/48

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EDOC

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Die Landesregierung Baden-Württemberg betreibt eine Klimadoppelstrategie. Einerseits hat die Landesregierung vielfältige Maßnahmen initiiert, um im Land die CO2-Emissionen zu senken und zu einer nachhaltigen Energieversorgung beizutragen. Andererseits hat die Landesregierung beschlossen, die internationalen Klimaschutzvereinbarungen politisch zu unterstützen. Allerdings wurden die im Klimaschutzkonzept 2010 genannten Ziele nicht erreicht. Die CO2-Emissionen sind seit rund sechs Jahren weitgehend konstant geblieben. Auch die politischen Impulse für eine globale Klimapolitik haben noch nicht gegriffen. Auch und gerade im Hinblick auf die Ergebnisse des Weltklimagipfels in Kopenhagen ist es nunmehr Zeit für eine neue Klimastrategie. Denn die prinzipiell richtigen Elemente des Copenhagen Accord können ein wirksamer Ansporn für ein neu ausgerichtetes, effektives und internationales Weltklimaschutzkonzept sein. Baden-Württemberg sollte sich stärker als bisher in die Weiterentwicklung des Weltklimaschutzsystems einbringen. In diesem Zusammenhang schlägt der Nachhaltigkeitsbeirat Baden-Württemberg der Landesregierung zwei Alternativen für ein neues Klimaschutzsystem vor. Beide Optionen verfolgen dasselbe Ziel: Die globalen CO2-Emissionen müssen auf eine Gesamtmenge begrenzt werden, die in etwa dem Ziel, die globale Erwärmung unter 2 °C zu halten, entsprechen würde (cap). Die Nationen erhalten anschließend nach einem (zu bestimmenden) Zuteilungsmechanismus Emissionsrechte (Zertifikate). Fehlende Zertifikate können durch den Handel mit anderen Nationen ausgeglichen werden (Trade). Durch den Handel wird eine effiziente Allokation der Emissionsrechte erreicht. Dieses Modell eines Cap-and-Trade-Systems bildet das Grundgerüst beider Alternativen. Der Hauptunterschied liegt in der globalen bzw. multinationalen Perspektive.

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100 S.

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