Zwischen Sparzwang und sozialer Verantwortung. Normalarbeit und abweichende Beschäftigung in der kommnalen Personalpolitik der 80er Jahre.

Dt. Studien Verl.
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Weinheim

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ZLB: 97/579

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Abstract

Das Bild des Öffentlichen Dienstes als eines besonders sicheren Beschäftigungssektors kann heute z. T als überholt gelten. Längst ist auch hier das früher besonders stark ausgeprägte "Normalarbeitsverhältnis" einschließlich des Beamtenverhältnisses, aus seiner dominanten Rolle verdrängt worden. Zunehmend verbreiten sich auch im Öffentlichen Dienst unterschiedliche Formen abweichender Beschäftigung: Arbeit auf Zeit, u. a. auch in der Form der ABM-Beschäftigung, Teilzeitarbeit einschließlich der sozial prekären Form der geringfügigen Beschäftigung, Vergabe abgegrenzter Arbeitsaufgaben an abhängig Beschäftigte in Form von Honorarverträgen usw. Der Öffentliche Dienst bemüht sich auf diese Weise, trotz leerer Kassen wichtige Aufgaben weiterhin wahrzunehmen, kann aber gerade dieses Ziel nicht konsequent durchsetzen, weil bei ihm - anders als bei privatwirtschaftlichen Betrieben - Grundrechtsgeltung und Sozialstaatsverpflichtung unmittelbar eingefordert werden können. Die Studie geht, gestützt auf Fallstudien aus mehreren Kommunen, der Entwicklung in den 80er Jahren nach und zeigt Perspektiven auf, die sich aus dem Dilemma des Öffentlichen Dienstes zwischen Sparzwang und sozialer Verantwortung für die Beschäftigung in diesem wichtigen Arbeitsmarktsegment ergeben. difu

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223 S.

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Status passages and the life course; VII