Vom Sondermüll zum Wertstoff. E-Schrott-Recycling auch bei problematischen Chargen.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Ähnlich komplex wie die Geräteliste von Elektronikprodukten ist die Zusammensetzung des zu entsorgenden Materials. Wertvolle Stoffe wie Edelmetalle und Kupfer stehen neben geringwertigen wie Glas und Kunststoffen oder sogar umweltgefährdenden wie Cadmium, Blei und bromierten Flammschutzmitteln. Mit dem in dem Beitrag beschriebenen "Haloclean-Verfahren", das im Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) entwickelt wurde, sind Recycling- und Verwertungsquoten bis zu 99 Prozent auch bei ökologisch bedenklichen Chargen realisierbar. Mit dem Verfahren können wertvolle Edelmetalle und weitere Metalle abgetrennt werden. Entstehende Öl- und Gasanteile können entweder stofflich verwertet oder zur Energiegewinnung genutzt werden. Brom wird in Form von Bromwasserstoff zurückgewonnen und kann in der Industrie als Grundstoff weiterverwendet werden. Das "Haloclean-Verfahren" beruht auf einer thermisch-chemischen Behandlung von geschreddertem Elektronikschrott oder Biomasse in gasdichten Drehrohren mit Förderschnecken. Das Verfahren durchlief bereits störungsfrei einen 7-Wochen-24-Stunden-Test und soll Mitte des Jahres einsetzbar sein. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 6

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S. 47

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