Die Ausschlußfristen im Öffentlichen Recht.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

ZZ

item.page.orlis-pl

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

SEBI: 72/2009

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Ausschlußfristen sind Fristen, die nach besonderen Vorschriften im einzelnen Fall das Erlöschen von Rechten herbeiführen (Präklusionswirkung), falls diese Rechte nicht innerhalb dieser Fristen durch Vornahme bestimmter Handlungen geltend gemacht werden.Sie sind ein Zugeständnis des Gesetzgebers an die Rechtssicherheit (Rechtsklarheit und Rechtsfrieden), auf Kosten der individuellen Gerechtigkeit.Diese Ausschlußfristen werden in materielle, verfahrensrechtliche und prozessuale Ausschlußfristen aufgeteilt.Besondere Bedeutung haben die prozessualen Ausschlußfristen.So führt der ungenutzte Ablauf der Rechtsmittelfrist zur Unanfechtbarkeit und Rechtskraft des Urteils, der ungenutzte Ablauf der Widerspruchs- und Klagefrist zur Unanfechtbarkeit des Verwaltungsakts.Verfahrensrechtlich von Bedeutung sind die sogenannten Einwendungsfristen im Planfeststellungsverfahren (z.B. nach dem Fernstraßengesetz und dem Luftverkehrsgesetz).

Description

Keywords

Ausschlussfrist, Präklusion, Rechtssicherheit, Verwaltungsrecht, Gesetzgebung

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

München: (1970), XI, 132 S., Lit.

item.page.pageinfo

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

Ausschlussfrist, Präklusion, Rechtssicherheit, Verwaltungsrecht, Gesetzgebung

item.page.subject-tt

item.page.dc-relation-ispartofseries