Von der Subvention zum Leistungsvertrag. Neue Koordinations- und Steuerungsformen und ihre Konsequenzen für Nonprofit-Organisationen - eine systemtheoretische Analyse.
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ZLB: 2008/1557
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Abstract
Die Finanzkrise öffentlicher Haushalte und politische Entwicklungen u.a. im Rahmen der EU konfrontieren verwaltungsnahe Nonprofit-Organisationen (NPO) mit ganz neuen Fragen. Organisationale Veränderungen im Zusammenspiel zwischen öffentlicher Hand und NPO bilden den Ausgangspunkt der Analyse der Steuerungs- und Koordinationsmuster zwischen den Akteuren. Dabei stellen "Subvention" und "Leistungsvertrag" die Kürzel für gegensätzliche Steuerungslogiken dar. Auf dieser Grundlage werden Folgewirkungen in drei zentralen Bereichen von NPO behandelt: Auf strategischer Ebene ändert sich die Selbst- und Umweltwahrnehmung, insbesondere die Wahrnehmung des Geldgebers. Die NPO selbst werden hierarchischer und versehen sich mit formalisierten Entscheidungsprogrammen. Es ändert sich auch der Umgang mit dem eigenen Personal in Hinblick auf Professionalisierung, Personalentwicklung, Motivation und Ehrenamtlichkeit. Die Befunde zeigen, dass mit der Ökonomisierung im Nonprofit-Sektor auch Schattenseiten verbunden sind. Handlungsempfehlungen an NPO und öffentliche Geldgeber sollen zu einem pragmatischen Umgang mit den neuen Rahmenbedingungen befähigen.
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142 S.