Die dreiteilige Großstadt als Heimat. Ein Szenarium.
Leske + Budrich
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Leske + Budrich
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DE
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Opladen
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IfL: 1997 B 842
BBR: A 13 296
BBR: A 13 296
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Abstract
Die westeuropäische Gesellschaft hat sich im Laufe der Zeit von einer ehemals ortsfesten zu einer hochmobilen entwickelt. Mit Hilfe neuer Technologien können Räume immer schneller überwunden werden. Durch die Informations- und Kommunikationstechnologien scheinen sogar Raum und Zeit ganz zu verschwinden. Der Verf. stellt die Frage, in welcher Welt die Menschen heute leben, was ihnen an Halt, an Heimat bleibt in dieser hochmobilen Gesellschaft. Am Beispiel der westeuropäischen Großstadt, insbesondere der westdeutschen, in der der Wandel besonders gut ablesbar ist, wird das Problem diskutiert. Das vom Verf. entwickelte Szenarium stellt den Versuch dar, Ideen für eine neue Variante der Stadtsoziologie bereitzustellen. Hierzu stellt er folgende Thesen auf: - Großstädte müssen, anders als gewohnt, aufgefaßt und auf eine neue Basis gestellt werden, um sie in ihrer sozial-räumlichen Bedeutung umfassender und besser analysieren zu können. - Es gibt drei Strukturmodelle moderner, städtischer Lebenswelten: Neben die traditionelle, ganzheitliche Raumstruktur treten die verinselte, basierend auf Funktionstrennung und Spezialisierung, sowie die synthetische, unräumliche, deren zentrales Medium der Computer ist. - Verantwortlich für diese Triade sind insbesondere die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, die die Raumbildung und Struktur unserer Lebenswelten entscheidend prägen. - Die Menschen leben in allen drei Räumen, zuhause oder beheimatet können sie nur in der physisch-räumlichen Umwelt sein. - RiWi.
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100 S.