Wohnung und Wohnen im fluchtrelevanten Erleben bei Migranten aus der DDR 1989 und 1990. Eine empirische Untersuchung von Unzufriedenheits-Indizes unter besonderer Berücksichtigung der Wohnungspolitik der SED.

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DE

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Bayrueth

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ZLB: 96/2522-4

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DI

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Abstract

Die Studie untersucht die Lebens- und Wohnsituation in der DDR aus der Perspektive von Übersiedlern und Flüchtlingen unter der Ausgangsthese, daß die Wohnsituation in der DDR ein Indiz für den niedrigen Lebensstandard und ein wesentlicher Auslöser für die Flucht- und Migrationsbewegung seit 1989 war und damit als indirekte Ursache des gesellschaftlichen Umbruchs wirkte. Aufbauend auf einer Darstellung von kulturhistorischen, soziologischen, architekturgeschichtlichen und psychoanalytischen Theorien zur Bedeutung des Wohnens sowie einer Erarbeitung der Sozial- und Wohnungspolitik der DDR als eines Kontroll- und Herrschaftsinstruments, werden im Hauptteil der Studie die Ergebnisse einer zwischen Oktober 1989 und Juni 1990 hauptsächlich in der Zentralen Aufnahmestelle Gießen durchgeführten schriftlichen Befragung von zahlreichen Flüchtlingen und Übersiedlern ausgewertet, wobei sich die Wohnverhältnisse als relevantes Fluchtmotiv erweisen. Methodisch steht der Flüchtlings-Unzufriedenheit-Index (FUX) als Voraussetzung der folgenden Clusteranalyse im Mittelpunkt. jst/difu

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ca. 340 S.

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