Soziologische Untersuchungen des Zeitfonds.
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Zusammenfassung
Die Planung des Lebensstandards erfordert ein System von Kennziffern, das den verschiedenen konstitutiven Aspekten Rechnung trägt. Das bisher in der DDR entwickelte Kennziffernsystem erfaßt im wesentlichen den gesamten Lebensstandard, jedoch noch nicht das Zeitbudget der Bevölkerung. Ausgehend von der großen Bedeutung dieses Aspektes und seiner in der DDR erst jungen Erforschung wird ein Überblick über die Methoden und Ziele einiger Zeitbudget-Analysen gegeben, die zwischen 1963 und 1966 von DDR-Forschern verschiedener Disziplinen bei verschiedenen sozialen Gruppen durchgeführt wurden. Dabei wird das Hauptgewicht auf Erhebungen über den Umfang und die Verwendung der abseitsfreien (nicht produktionsgebundenen) Zeit gelegt. Die Ergebnisse zeigen u. a., daß durch eine rationellere Ausübung bestimmter Tätigkeiten insbesondere durch Maßnahmen zur Vermeidung nicht notwendiger Wartezeiten im Handel, Gesundheitswesen etc. sowie mithilfe einer besseren technischen Ausstattung der Haushalte Zeitreserven erschlossen werden könnten, die mehr direkte Freizeit und eine sinnvollere Nutzung ermöglichen würden.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitbudgetforschung, Freizeitnutzung, Sozialplanung, Demographie, Soziographie, Sozialwesen, Soziologie, Planung, Politik
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In: Wirtschaftswissenschaft/DDR, 14 (1966), 7, S. 1128-1142
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Zeitbudgetforschung, Freizeitnutzung, Sozialplanung, Demographie, Soziographie, Sozialwesen, Soziologie, Planung, Politik