Ganztagsangebote an Schulen.

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Köln

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ZLB: 4-Zs 2141-2006,9
DST: E ser2/1

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Abstract

Ganztägige Betreuungsangebote für Schulkinder wurden insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutiert. Nach der Veröffentlichung der Pisa-Studie wurde der Betreuungsaspekt um den Bildungsaspekt ergänzt, da ganztägige Betreuungsangebote die Chance eröffnen, mehr Zeit für zusätzliche Bildungs- und Förderangebote zu gewinnen. Da die Einführung von Ganztagsangeboten keine kommunale Pflichtaufgabe, sondern ein freiwilliges Angebot ist, kommt den Kommunen als örtlicher Träger der Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung eine Initiativfunktion zu. Dabei ergeben sich in Abhängigkeit von landesspezifischen Finanzierungsregeln unterschiedlich große finanzielle Auswirkungen durch Personal- und Sachkosten sowie bauliche Maßnahmen. Um die finanziellen Lasten der Kommunen abzumildern, fördert die Bundesregierung mit dem Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" den Aufbau von Angeboten zur schulischen Ganztagsbetreuung, zahlreiche landesspezifische Förderprogramme wurden aufgelegt. Folgende Schwerpunkte bearbeitet der Bericht: Einführung von Ganztagsangeboten an Schulen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation der Kommunen. Integration/Koordination/Vernetzung von Schulverwaltung und Jugendhilfe und Sport/Kultur. Kosten der Ganztagsbetreuung. Ziel ist es, den Schulträgern bei der Einführung von Ganztagsangeboten konkrete Hilfestellung zu bieten, z. B. über einen Projekt-Strukturplan zur Einführung von Ganztagsangeboten und zahlreiche Praxisbeispiele in der Anlage. difu

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97 S.

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KGSt-Bericht; 9/2006