Gibt es eine grüne Wirtschaftsförderung auf lokaler Ebene? Green Economy.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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DE

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: Kws 740 ZB 6736
IRB: Z 1674
BBR: Z 555

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Abstract

Die klassische kommunale Wirtschaftsförderung orientiert sich am Wirtschaftswachstum. Doch ständiges Wachstum ist langfristig nicht nachhaltig, wenn es auf der Ausbeutung von Natur und Menschen beruht. Die "Green Economy" versucht, den gängigen Wachstumsbegriff mit Nachhaltigkeit zu vereinen. In dem Beitrag werden am Beispiel der Stadt Hannover die Aufgaben einer nachhaltigen Wirtschaftsförderung definiert. Zunächst wird die Frage getellt, ob die klassische Wirtschaftsförderung überhaupt in einem relevanten Umfang erfolgreich ist. Denn obwohl die deutschen Kommunen jährlich Milliarden Euro für Personal- und Sachkosten in die Wirtschaftsfördereinrichtungen stecken und erhebliche Subventionen gewähren, wie beispielsweise vergünstigte Grundstücke und nicht in Rechnung gestellte Erschließungskosten, gibt es keine belastbaren wissenschaftlichen Untersuchungen über den Erfolg solcher kommunalen Wirtschaftsförderung. Ob vergleichbare Städte mit mehr oder weniger Wirtschaftsförderung überhaupt signifikant unterschiedliche Entwicklungen haben, bleibt unklar. Nachfolgend werden Gebiete benannt, die im Sinn eines "grünen" Politikverständisses zu den Erfolgen der Wirtschaftsförderung in Hannover gerechnet werden können: Gründungsförderung; Flächenpolitik; Integration von Wirtschafts- und Naturschutzinteressen; MitarbeiterInnen der Wirtschaftsförderung als Türöffner ökologischer Belange; Gebäudemanagement; Energie; Förderung von dezentralen Strukturen und Beschaffungswesen; Stadtmarketing.

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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

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Nr. 6

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S. 35-37

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