Klimaschutz und Verkehrsmittelwahl. Eine Anwendung der Theorie mentaler Inkongruenzen.

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Bremen

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Die Arbeit sucht Antwort auf die Frage, welche Bedingungen dafür ausschlaggebend sind, dass Personen, die sich für den Umwelt- und Klimaschutz aussprechen, ihrer Forderung durch eigenes Verhalten (nicht) nachkommen, und zwar speziell im Bereich der individuellen Verkehrsmittelwahl. Andererseits versteht der gewählte inkonsistenztheoretische Ansatz die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel lediglich als eine Möglichkeit, eine bestehende Diskrepanz aufzulösen. Er liefert darüber hinaus Hinweise, wie Autofahrer, die ihr Verhalten nicht ändern, dem eigenen Widerspruch begegnen. Die Theorie mentaler Inkongruenzen (TMI) ist theoretischer Rahmen der Arbeit. Zur empirischen Überprüfung der Zusammenhänge wurde eine Längsschnittstudie im drei Wellen Paneldesign in Berlin und Brandenburg durchgeführt, befragt wurden sowohl Autofahrer als auch ÖV-Nutzer. Zwar ist die TMI das Kernstück der Arbeit, doch kommen flankierende Variablen hinzu, die im theoretischen Teil der Arbeit eingeführt werden. Gemeint sind Grundvorstellungen über die Stabilität und Gefährdung natürlicher Gleichgewichte, die sich kulturtheoretisch ableiten lassen, des Weiteren Motive der Autonutzung, die über die bloße Transportfunktion hinausgehen.

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VII, 252 S.

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