Arbeitszeit '95. Arbeitszeitstrukturen, Arbeitszeitwünsche und Zeitverwendung der abhängig Beschäftigten in West- und Ostdeutschland. Resultate einer aktuellen Repräsentativbefragung bei abhängig Beschäftigten in West- und Ostdeutschland.
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DE
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Düsseldorf
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ZLB: 97/1446
DST: H 155/77
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Abstract
Die Arbeitszeitflexibilisierung nimmt weiter zu. Von 1993 bis 1995 ist der Anteil der Bevölkerung, der unter Bedingungen der Normalarbeitszeit arbeitet, um 6 Prozentpunkte auf 17 % gesunken. Dies ist v.a. auf die Zunahme regelmäßiger Überstunden- und Sonntagsarbeit, Teilzeitarbeit und gleitender Arbeitszeit zurückzuführen. Sonntagsarbeit wird von den Beschäftigten in den neuen Bundesländern in deutlich höherem Maße befürwortet als von ihren Kollegen in Westdeutschland, während eine Reihe anderer flexibler Arbeitsformen in den neuen Bundesländern erst neu eingeführt wurden. Arbeitszeitwünsche beziehen sich auf Überstundenabbau, wie - in geringerem Maße - auf die Reduktion der vertraglichen Arbeitszeit, wobei die Wünsche je nach Lebens- und Haushaltssituation variieren. Arbeitszeitänderungen wegen Kinderbetreuung sind noch mehrheitlich eine Sache der Frauen; im Gegensatz zu 1993 (3%) gaben 1995 jedoch schon 17% der Männer an, ihre Arbeitszeit aus diesem Grund geändert zu haben. Im Gegensatz zu Frauen behalten sie jedoch trotzdem meist ihre Vollzeitstelle bei. Deutlich bestätigt sich auch, daß Frauen ihre Arbeitszeit zu weitaus größeren Teilen in der informellen (Haushalts)arbeit verbringen. eh/difu
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367 S.