Migration, Flucht und Exil im Spiegel der Sozialen Arbeit.
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Bern
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ZLB: 2010/1161
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SW
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Abstract
Die Geschichte der Sozialen Arbeit lässt sich als immer neue Anstrengung lesen, Menschen und Menschengruppen zu integrieren, um so den Zusammenhalt der Gesellschaft zu sichern. Heute steht die Kohäsion der Gesellschaft erneut zur Disposition. Die Problematik des sozialen Ausschlusses beschränkt sich nicht mehr nur auf die Ränder der Gesellschaft - sie ist auch in der "Mitte der Gesellschaft" angekommen. Vor dem Hintergrund transnationaler Migrationsbewegungen und einer europaweit zu beobachtenden Spaltung in erwünschte und unerwünschte Zuwanderung muss sich die Soziale Arbeit im Hinblick auf ihre integrierende Funktion neu positionieren. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass das Verhältnis von Sozialer Arbeit und Migration auch historisch keineswegs eindeutig war. Nicht immer gewährleistete die Fürsorge Hilfe, ermöglichte Zugehörigkeit - in manchen Fällen war sie sogar selbst auslösende Instanz für weitere Wanderungsbewegungen. Der (selbst-)kritische Blick in die Geschichte kann den vielschichtigen, oft paradoxen Zusammenhang von Migration und Sozialer Arbeit erhellen. Subjektive Wünsche und Hoffnungen auf ein "besseres Leben" sind dabei ebenso von Bedeutung wie individuelle und kollektive Vorstellungen von einer "normalen" Lebensführung. In der Reflexion entfalten sich neue Aufmerksamkeiten - für selbst initiierte oder aufgezwungene, für zeitlich befristete oder auch unumkehrbare, für ökonomisch, politisch oder auch verwaltungstechnisch bedingte "Migrationen".
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311 S.