Streitfragen im Verkehrswesen: Verkehr im Spannungsfeld zwischen Fortschritt und öffentlicher Alimentierung. Ergebnisse des Workshop 13 im Themenfeld Verkehr und Raumstruktur.

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Stuttgart

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ZLB: 2002/1157-4

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Dokumentiert werden Vorträge, Diskussionen und Ergebnisse der 13. Veranstaltung innerhalb der Workshop-Reihe. Nach einer Einführung in die Thematik werden die "Möglichkeiten und Grenzen", Fortschritte im Verkehrswesen zu erzielen, geschildert und verbesserte Kommunikation über unterschiedliche Zielvorstellungen und ein effektiveres Controlling gefordert. Am "Beispiel Telematik" werden in Forschung und Industrie bzw. Wirtschaft ähnliche Fortschrittshemmnisse wie in Politik und Verwaltung erkannt. Auch hier verdecken Partikularinteressen verschiedener Akteure den umfassenden Blick auf die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der verkehrsträgerübergreifenden Mobilitätssicherung. Der Artikel "Daseinsvorsorge - zwischen Staat und Gesellschaft" betont vor dem Hintergrund eines historischen und philosophischen Abrisses zum Begriff der Daseinsvorsorge die Notwendigkeit einer staatlichen Infrastrukturverantwortung auch in liberalisierten Verkehrsmärkten. Die Bedeutung des ÖPNV bei der Mobilitätssicherung im Zusammenhang mit der Daseinsvorsorge wird auch in einem weiteren Beitrag aufgegriffen, in dem eine Reorganisation der öffentlichen Verkehrsversorgung vor allem in den ländlichen Räumen angemahnt und an einem Beispiel zum neuen "Gemeinschaftsverkehr" - hin zu flexibleren Angebots-, Bedienungs- und Organisationsformen unter stärkerer Berücksichtigung von Nutzerinteressen verdeutlicht wird. Die abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse des Workshops zusammen. Formuliert werden zehn Thesen. Sie kommen zu dem Schluss, dass ein Fortschritt im Verkehrswesen nicht durch Besitzstandswahrung erreicht werden kann, sondern nur durch Ergebnisoffenheit und das Stellen der "richtigen" Fragen jenseits ideologischer Bindungen und vertrauter Denkkäfige. Neue Formen und Angebote sowie eine Umstrukturierung des öffentlichen Verkehrs vor dem Hintergrund aktueller und zukünftiger Effizienzanforderungen sind zwingend geboten. Zudem wird der Einsatz von interdisziplinären, integrativen und diskursiven Methoden in und zwischen Forschung, Planung, Verwaltung und Politik erforderlich. goj/difu

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125 S.

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Arbeitsbericht; 188