Probleme der kommunalen Industrieförderung - gesehen aus unternehmerischer Perspektive.

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ZZ

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SEBI: Zs 360-4
BBR: Z 264a
IRB: Z 36b

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Zusammenfassung

Die kommunale Industrieförderung sollte hinsichtlich ihres Stellenwertes und der Formulierung ihrer Aufgaben neu konzipiert werden. Dies liegt darin begründet, daß ansiedlungswillige Unternehmen ein verändertes Marktverhalten an den Tag legen, d.h. weniger zu Investitionen bereit sind, was die Wachstumsimpulse lähmt, sorgfältigere Recherchen über den Standort einholen und höhere Ansprüche an Erschließung und Ausweisungsart stellen. Weiter hat sich hinsichlich dieser Basisfaktoren unter den Gemeinden eine weitgehende Angleichung vollzogen. Da eine Entkommunalisierung der Industrieförderung bereits stattgefunden hat, sollten die Gemeinden ihre Vorleistungen sorgfältiger planen, Risiko und Aufwand reduzieren, wenn möglich, auf privatrechtliche Träger abwälzen. Sie sollten nicht versuchen, eine eigene Arbeitsmarktpolitik zu betreiben, sondern ihre Wirtschaftsförderung vornehmlich in der Bestandspflege ansässiger Unternehmen sehen (bessere Beratung, Koordination zwischen kommunalen und nichtkommunalen Stellen, Leistungsangebot ,,aus einer Hand'') und sich von der reinen Ansiedlungswerbung freimachen. Der Entscheidungsfindung sollten qualifiziertere Überlegungen vorausgehen.

Beschreibung

Schlagwörter

Kommunale Wirtschaftspolitik, Industrieansiedlungspolitik, Standortfaktor

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In: Stadtbauwelt, Berlin 57 (1978), S. 42-44, Lit.

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Kommunale Wirtschaftspolitik, Industrieansiedlungspolitik, Standortfaktor

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