Raum als Luxus? Über Raumqualitäten als Indikatoren für das gute Leben.

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Wien

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ZLB: 4-2009/1627

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Abstract

Unser Schönheitserleben, als intensive Erfahrung des Mitschwingens mit den Dingen um uns, geht nicht im Subjektiv-Individuellen auf. Was der Einzelne als besonders schöne Landschaft empfindet, das wird morgen von Touristenströmen heimgesucht; was der arme Poet vorgestern als wohnlich für sich entdeckte, ist heute unbezahlbar. Die bemerkenswerte Tendenz zur Verallgemeinerung des Werturteils über räumliche Qualität drückt sich nicht zuletzt darin aus, dass der Zugang zum qualitätsvollen Raum durch Zahlungskraft rationiert wird. Doch im Unterschied zum Stadtraum des 19. Jahrhunderts steht der "Zwischenstadt" des 20. und 21. Jahrhunderts kein baldiges ästhetisches Revival als Luxusgut bevor. Denn anders als vom ehemals "Hässlichen" führt vom Beliebigen kein Weg zum aktuell Schönen. Die Alternative zur entropischen Stadtentwicklung bestünde vielmehr in einer kompakten und sinnfälligen Abfolge von klar definierten Räumen, wie sie als Prinzip räumlicher (Selbst-)Organisation lange erprobt und als tauglich erachtetwurde.

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S. 197-202

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Wissenschaft & Umwelt. Interdisziplinär; 12