Elektromobilität: Chance für eine Verkehrswende?

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Luchterhand

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Köln

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0038-9048

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ZLB: 4-Zs 345
BBR: Z 212

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Abstract

Die öffentliche Debatte um Elektromobilität wird in der Regel verkürzt auf den elektrisch angetriebenen Personenkraftwagen. Andere, zum Teil seit vielen Jahrzehnten existierende Einsatzfelder wie Straßen- und U-Bahnen oder Oberleitungsbusse sowie in jüngster Zeit das Pedelec beziehungsweise E-Bike bleiben in der veröffentlichten Wahrnehmung meistens außen vor. Aber auch ein elektrisch angetriebenes Auto verbraucht öffentliche Flächen sowohl im fließenden als auch im ruhenden Verkehr und trägt dazu bei, den ohnehin schon viel zu großen Kraftfahrzeugbestand in den Städten weiter zu erhöhen. Die Städte brauchen aber nicht mehr Autos, sondern vielmehr alltagspraktische Mobilitätsalternativen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag ausgeführt, dass die Elektromobilität vor allem eingebunden sein muss in ein umfassendes Verkehrskonzept, das geprägt ist von den Zielen Verkehrsreduzierung, Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung. Unnötige Verkehrsströme zu reduzieren oder ganz zu vermeiden ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern letztlich auch ökonomisch effizient. Den unvermeidlichen Verkehr gilt es soweit als möglich zu verlagern auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie insbesondere Schiene und Binnenschiff im Güterverkehr und auf den so genannten Umweltverbund (ÖPNV, Fahrrad- und Fußgängerverkehr) im Bereich Personenverkehr. Die Kommunen sollten sich als Anbieter von Mobilität betätigen, die sowohl zur Emissionsminderung als auch zur Verkehrsreduzierung beiträgt. Neben Bussen und Bahnen sind Car-Sharing-Modelle und Fahrradverleihsysteme eine gute Möglichkeit.

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Der Städtetag

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Nr. 4

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S. 24-25

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