Parkraumbewirtschaftung im Spannungsfeld von Effizienz und Verträglichkeit. Eine ökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Sonderparkberechtigung "Bewohnerparken".
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DE
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Baden-Baden
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ZLB: Kws 350/10
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DI
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Abstract
Auf Basis theoretischer Modelle wird argumentiert, dass durch die Erhebung von Parkgebühren am Straßenrand individuell rationaler Parksuchverkehr vermieden und eine effiziente Allokation der Parkstände realisiert werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Einfluss des Bewohnerparkens nach dem Trenn- und dem Mischprinzip auf die Allokationseffizienz analysiert. So wird deutlich, dass eine effiziente und gleichzeitig verträgliche Verteilung der Parkstände in gemischt genutzten Stadtgebieten nicht unbedingt miteinander einhergeht. Zudem wird gezeigt, dass die Bewohner dieser Stadtgebiete mit einer Präferenz für dessen Vitalität bei einer Entscheidung über das Bewohnerparken nicht nur den damit einhergehenden erwarteten Nutzengewinn in Form geringerer Parkkosten berücksichtigen, sondern auch den erwarteten Nutzenverlust durch einen etwaigen Rückgang der Vitalität. Oft votieren sie jedoch für ein größeres Ausmaß an Bewohnerparken, als ein sozialer Planer es festlegen würde.
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213 S.
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Beiträge und Studien des Instituts für Verkehrswissenschaft der Universität Münster; 11