Frauen in den neuen Bundesländern. Auswirkungen der wirtschaftlichen und politischen Einheit auf die Situation der weiblichen Bevölkerung Thüringens.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 2001/2569

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DI

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Abstract

Die deutsche Vereinigung im Jahr 1990 führte in den neuen Bundesländern zu enormen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Umwälzungsprozessen. Besonders die ostdeutschen Frauen erlebten nach der Wende häufig einen schmerzhaften Bruch mit ihren alten Leitbildern und die Zerstörung ihrer DDR-typischen Lebenswelten. Die Studie zielt darauf ab, die spezifische Betroffenheit der thüringischen Frauen zwischen 1990 und 1993 anhand der Lebensbereiche Arbeit, Familie und Haushalt sowie Politik und Gesellschaft zu analysieren. Dabei werden die Ebenen der objektiven Lebensbedingungen, der gesellschaftspolitischen Dimension sowie der Einstellungen und des subjektiven Wohlbefindens daraufhin untersucht, ob und wie sie zueinander im Verhältnis stehen. Die Studie gelangt zu dem Ergebnis, dass das Problem der Arbeitslosigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie von hoher Bedeutung für das Selbstwertgefühl der Thüringerinnen ist. Obwohl die objektive wirtschaftliche Lage für die meisten der befragten Frauen nach der Wende besser geworden ist, ist ihr Bild vom politischen System der Bundesrepublik eher negativ. Es wird deutlich, dass die objektiven und gesellschaftspolitischen Lebensbedingungen in den neuen Bundesländern künftig weiter dahingehend entwickelt werden müssen, dass mehr Arbeitsplatz- und mehr Sozialsicherheit das subjektive Wohlbefinden der Frauen stabilisieren. difu

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592 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 31 - Politikwissenschaft; 366