Abfallwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Bilanz und Perspektiven.
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1986
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IRB: Z 836
BBR: Z 372
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Zusammenfassung
Abfallbeseitigung ist nach Ansicht des Autors in unserer Zeit nicht nur als hygienisches und technisches Aufgabenfeld zu sehen, sondern im Rahmen einer umfassenden Abfallwirtschaft als zweite Seite unserer Industriegesellschaft und ihren Wirtschaftsbedingungen. Es wird auf der Basis umfangreicher Informationen zur Abfallwirtschaft, die in Tabellenform dargestellt sind, festgestellt, dass in einigen Bereichen bereits jetzt bis an den Rand der technischen Möglichkeiten dem Verwertungsgebot des Abfallbeseitigungsgesetzes gefolgt wird. Trotz der Einbrüche in der Altölverwertung und in der Einwegverpackung für kohlensäurehaltige Getränke scheint zwischen 1975 und 1986 die Abfallmenge nicht gestiegen zu sein. Aber es ist auch fraglich, ob das Abfallwirtschaftsprogramm ausreichende Wirkung zeigt. Die Gefährdung der Entsorgungssicherheit durch die Auswirkung schwankender Rohstoffpreise auf das Recycling, die Tendenz zur Produktion immer speziellerer Stoffe und Produkte mit den Konsequenzen erschwerter Abfallbehandlung, Produktrücknahmeverpflichtung oder Abfallbehandlung bis hin zur Erzeugung von Substanzen mit geogenen Eigenschaften, weiträumige Transporte und fehlende Verbrennungskapazitäten werden erörtert. (mo)
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Müll und Abfall, Berlin 18(1986), Nr.12, S.465-467, 470, 472-478, Tab.;Lit.