Integriertes Küstenzonenmanagement - ein neues Thema für die Raumordung?
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Datum
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Bandtitel
Herausgeber
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Bonn
Sprache
ISSN
0303-2493
ZDB-ID
Standort
ZLB: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
Dokumenttyp
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Autor:innen
Zusammenfassung
Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM) ist ein neues Thema für die Raumordnung. Den Anstoß hierzu gab die EU-Kommission mit einem in den 1990er Jahren aufgelegten Demonstrationsprogramm. Dessen Ergebnisse aus konkreten Projekten flossen in eine Empfehlung des Europäischen Parlaments und Rates ein, die die Mitgliedstaaten zu einer nationalen Bestandsaufnahme und zur Entwicklung einer IKZM-Strategie auffordert, ferner zur Erarbeitung und Vorlage eines Sachstandsberichts. Für die Raumordnung selbst sind diese Aktivitäten Anlass für Neuregelungen. So wurde das Raumordnungsgesetz novelliert und der Geltungsbereich des Raumordnungs-Regimes auf die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) ausgedehnt. Außerdem sind die Küstenländer aufgefordert, Raumordnungspläne auch für das Küstenmeer (12-Seemeilen-Zone) zu erstellen. Die Bundesraumordnung hat nach dieser Neuregelung die Aufgabe, in der AWZ in Abstimmung mit den Ländern und den Nachbarstaaten eine Raumentwicklungsstrategie zu erarbeiten. Im Unterschied zur Ordnungsfunktion der "Raumordnung auf dem Meer" ist IKZM ein "weiches" Instrument, eine auf Konsens beruhende Strategie, die der Umsetzung der Ziele der Raumordnung dient. Nach einer Definition der EU-Kommission deckt IKZM den gesamten Umsetzungszyklus ab, angefangen von der Informationssammlung, Planung und Entscheidungsfindung bis zum Management und zur Überwachung der Umsetzung. IKMZ hat damit große Ähnlichkeit mit dem Regionalmanagement, dem neuen Instrument der regionalen Entwicklungspolitik. difu
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Informationen zur Raumentwicklung
Ausgabe
Nr. 7/8
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Seiten
S. 435-442