Flugasche wird zum Baustoff. Mit Zwangsmischern lassen sich optimal durchmischte Endprodukte herstellen.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Mit dem starken Ausbau der Energiegewinnung aus Steinkohle und der Einführung neuer Feuerungstechniken in den 1960er-Jahren stieg der Flugascheanfall aus Elektrofiltern stark an. Ziel der Kraftwirtschaft war und ist es, diese Aschen nicht zu deponieren, sondern ökonomisch und ökologisch sinnvoll zu nutzen. Steinkohlen-Flugasche besitzt puzzolane Eigenschaften und kann zu einem wesentlichen Teil Zement im Beton ersetzen, erhöht dessen Festigkeit und verbessert die optischen Eigenschaften. Bei Bauwerken, die aggressivem Salzwasser ausgesetzt sind - wie beispielsweise Brücken- und Tunnelbauten - verhindert die Zumischung von Flugasche, dass das Salzwasser die Stahlbewehrung im Beton angreift. Beton mit Flugasche-Zumischung ist auch geeignet, die Probleme für Bauten und Fundamente zu lösen, die auf chemisch belasteten Böden errichtet werden. Deshalb ist die Steinkohlen-Flugasche zu einem unentbehrlichen Zusatzstoff vor allem in Spezialgebieten der Bauindustrie geworden. Im Jahr 2013 fielen etwa 3,6 Millionen Tonnen Steinkohlen-Flugasche an, die fast vollständig zu Baustoffen verarbeitet wurden. Durch die Reduzierung von Verbrennungsabgasen wurde außerdem die Entstehung von rund 3,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid verhindert. Bei der Aufbereitung von Steinkohlen-Flugasche werden je nach Prozess Konti- oder Cargenmischer eingesetzt, die Aschen und Stäube laugen, befeuchten oder verfestigen. In dem Beitrag wird der Mischvorgang im Einzelnen beschrieben.
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Entsorga
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Nr. 5
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S. 89-92