Armut in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Problem aus räumlicher Sicht?

Bals, Christel/Strubelt, Wendelin
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1987

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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Seit einigen Jahren wird in der Bundesrepublik Deutschland das Problem zunehmender Verarmung eines Teils der Gesellschaft als Folge langandauernder Arbeitslosigkeit diskutiert. Vermutet bzw. erwartet wird eine Aufteilung der Gesellschaft in diejenigen, die in das Erwerbssystem integriert sind sowie in einen anderen Teil, der keinen Arbeitsplatz hat und arm ist. Diese Erscheinung ist - so wird argumentiert - den westlichen Industriegesellschaften eigen und keineswegs neu. Anhand ausgewählter gesamtgesellschaftlicher Daten wird untersucht, ob und inwieweit sich auf globaler Ebene eine Aufteilung der bundesdeutschen Gesellschaft feststellen läßt, die Bedingungen sind jedoch relativ ausgeglichen. Um eine eventuell bestehende räumliche Aufteilung der Gesellschaft zu analysieren, sind kleinräumige Daten erforderlich. Diese Daten stehen jedoch nicht zur Verfügung. Die Analyse muß deshalb auf der Ebene der Raumordnungsregionen erfolgen. Aus dem Ergebnis ist der vorsichtige Schluß erlaubt, daß wirtschaftliche Benachteiligung in der Bundesrepublik noch kein räumliches Problem ist. Es ist jedoch fraglich, ob dies so bleiben wird.

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn, (1987), H.9/10, S.503-513, Kt.; Abb.; Tab.; Lit.

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