Eine ökonomische Theorie von Familie und Bevölkerungsentwicklung. Mehr als die Zahl spielt heute die "Qualität" der Kinder eine Rolle.
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SEBI: 88/1359
BBR: A 10 401
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Zusammenfassung
Die Nettoreproduktionsrate fiel zwischen 1965 und 1985 von 1,2 auf 0,6. Die soziologischen Erklärungskonzepte für das generative Verhalten systematisieren und gewichten die Einflußfaktoren nicht und sind für Prognosen ungeeignet. Der Verf. setzt dem eine ökonomische Theorie entgegen. Er erläutert die klassischen Hypothesen der Bevölkerungsentwicklung des Nationalökonomen Malthus und kritisiert, daß der für die moderne Fertilitätsentwicklung entscheidende Erklärungsmechanismus fehle - die direkte Abhängigkeit der ehelichen Fruchtbarkeit von ökonomischen Bewertungsfaktoren. Die Familienökonomie hat das traditionelle Konsummodell erweitert und ein ökonomisches Modell des Kinderkriegens konstruiert. Es macht u.a. klar, daß das Arbeitsangebot von Frauen mit dem Kinderwunsch gemeinsam endogen bestimmt wird und im wesentlichen von ökonomischen Rahmenbedingungen wie dem Einkommenspotential und den Marktpreisen abhängt. Bevölkerungspolitisch sind dynamisiertes Kindergeld, Erziehungsgeld und -urlaub, Arbeitsplatzgarantie und Anrechnung
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Familie, Bevölkerungswissenschaft, Wirtschaftstheorie, Einkommen, Preis, Frauenerwerbstätigkeit, Verbrauch, Bevölkerungspolitik, Bevölkerung/Gesellschaft, Bevölkerungsentwicklung
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In: Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungspolitik in der Bundesrepublik.Hrsg.: H.-G.Wehling., Stuttgart:(1988), S.38-54, Abb.; Lit.
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Familie, Bevölkerungswissenschaft, Wirtschaftstheorie, Einkommen, Preis, Frauenerwerbstätigkeit, Verbrauch, Bevölkerungspolitik, Bevölkerung/Gesellschaft, Bevölkerungsentwicklung
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Kohlhammer Taschenbücher. Bürger im Staat; 1081