Wachstum deutscher Großstädte und innerstädtische Entwicklungen.

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Bonn

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1868-0097

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Abstract

Innerhalb des deutschen Städtesystems weisen insbesondere die Großstädte (Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern) seit Anfang des Jahrtausends nach jahrelanger Periode des Bevölkerungsrückgangs wieder positive Wachstumsraten auf, die seit 2009 noch einmal deutlich an Dynamik gewonnen haben. Allerdings entwickeln sich auch innerhalb der Gruppe der Großstädte nicht alle Städte gleich. Insbesondere Universitätsstädte und große Großstädte wie Leipzig, Frankfurt am Main oder München weisen seit 2009 teilweise ein Wachstum von 10% und höher auf. Strukturschwache Städte, wie etwa die des Ruhrgebiets, waren seit den frühen 90er Jahren zwei Jahrzehnte lang durch einen enormen Bevölkerungsrückgang geprägt. Aber auch sie profitierten seit etwa 2012 von dem hohen Zuzug aus dem Ausland. Neben Unterschieden in den Entwicklungspfaden zwischen verschiedenen Stadttypen kommt es auch innerhalb von Städten zu differenzierten Entwicklungen. Nicht jeder Stadtteil profitiert in gleichem Maße. Je nach Lage im Stadtgebiet oder sozioökonomischem Status entwickeln sich Stadtteile unterschiedlich. Die Arbeit geht daher den folgenden Fragen auf den Grund: Auf welchen demografischen Entwicklungen basiert das Wachstum der Großstädte? - Wie differenziert sich das Wachstum innerstädtisch aus? - Welche Folgen ergeben sich hieraus für die Entwicklung der Städte? Die Auswertungen basieren auf dem Datenkatalog der „Innerstädtischen Raumbeobachtung“ (IRB) des BBSR.

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15-24

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BBSR-Online-Publikation; 01/2020