Einwanderungsland Frankfurt?

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0005-688X

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IRB: Z 169
BBR: M 2837

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Abstract

Frankfurt hat immer versucht, sich als internationale Metropole zu vermarkten. Seit Anfang der neunziger Jahre hat die Stadt nun ein neues Etikett: "multikulturell". Diese Bezeichnung läßt sich aus Zahlen durchaus ableiten. So belief sich der Ausländeranteil 1993 auf 28,3 Prozent. Menschen aus 165 Staaten leben und arbeiten in der Stadt. Diese Zahlen sagen jedoch nichts aus über die Problembereiche der Integration bzw. Diskriminierung von Minderheiten in einer multikulturellen Gesellschaft. Frankfurt hat im Kampf gegen Diskriminierung konkrete Maßnahmen ergriffen. 1989 wurde das Amt für multikulturelle Angelegenheiten eingerichtet. Als politisches Gremium ist 1991 die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung gewählt worden. 1990 formulierte der Magistrat die "Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemitismus". Dennoch gibt es nach wie vor deutliche Benachteiligungen von Ausländern in den Bereichen Bildung, Arbeit und Wohnen. Ein Defizit herrscht auch an Symbolen, die eine neue, multikulturelle Identität vermitteln könnten.

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Das Bauzentrum

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Nr.3

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S.34-38

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